Hauspost November 2025

01.11.2025
Foto: maxpress

Mit Herz auf Achse

Im Außendienst bei STOLLE bringt Josephine Sagner (Foto) medizinisches Fachwissen und Menschlichkeit auf Touren. Die gelernte Orthopädieschuhmacherin hat mit der neuen Rolle ihren Platz gefunden – auf der Straße und bei den Kunden.

Schwerin • Früh am Morgen geht es für Josephine Sagner los: Sie sortiert alle Unterlagen für den Tag, telefoniert und spricht Termine ab, dann beginnt ihre Tour. Seit Februar ist die 21-Jährige im Außendienst für STOLLE in Schwerin unterwegs. „Die Arbeit in der Werkstatt fand ich zwar gut, aber ich wollte auch raus zu den Leuten“, ­erzählt sie.
Ursprünglich hatte sie eine Ausbildung zur Orthopädieschuhmacherin gemacht. Damals, 2021, hatte schon ein einwöchiges Praktikum den Funken überspringen lassen und die Kombination aus Handwerk und Gesundheitswesen gefiel ihr auf Anhieb. Während der Ausbildung schnupperte sie in mehrere Abteilungen hinein und entdeckte bereits ihre Begeisterung für den Außendienst – unterwegs sein, mit Menschen sprechen, individuelle Lösungen finden.
Heute betreut sie Pflegedienste, Heime und meist ältere Menschen, berät und versorgt sie hauptsächlich mit Kompressionsstrümpfen, Bandagen oder Einlagen in den Häuslichkeiten. Ihr handwerkliches und anatomisches Hintergrundwissen kommt ihr dabei zugute: Sie versteht die Materialien, kennt die Abläufe und kann gezielt beraten. Regelmäßige Schulungen bei STOLLE sorgen dafür, dass sie fachlich immer auf dem neuesten Stand bleibt.
„Wenn jemand sagt, dass es ihm jetzt besser geht und er dankbar ist, fühlt sich das richtig gut an“, sagt Josephine Sagner. Die direkte Rückmeldung der Kunden ist für sie ein echter Antrieb. Ihr Tag beginnt meist um 7 Uhr im Dienstleistungszentrum am Pappelgrund, führt quer durch Schwerin und manchmal auch nach Crivitz, Brüel oder ins Krankenhaus nach Ludwigslust.Nicht nur bei den Patienten wird die junge Frau geschätzt, auch im Team hat sie sich zügig ihren Platz erarbeitet. „Sie kennt die internen Strukturen, bringt Energie mit und unterstützt gerne bei technischen Fragen. Wir sind froh, dass wir Josi halten konnten und dass sie jetzt in einem neuen Bereich so aufgeht“, heißt es aus dem Kollegenkreis.
Dass die 21-Jährige gern Auto fährt, passt ideal. Privat ist sie in der Tuningszene aktiv, guter Schlager und ein Duftbaum im Auto dürfen auf ihren Touren nicht fehlen. „Mit fünf PS mehr würde ich noch mehr Kunden schaffen“, sagt sie augenzwinkernd.
Auch wenn es stressige Tage gibt – ­Josephine Sagner ist angekommen, beruflich wie auf der Straße.

 

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Foto: maxpress - Karen Fanghänel

 

„Mehr Du – mehr Leben“

STOLLE hilft Adipositas-Patienten mit XXL-Produkten, Expertise und Empathie

Schwerin • Ein faltbarer Rollstuhl, der bis 250 Kilogramm trägt, ein Pflegebett mit 300-Kilo-Zulassung oder ein Rollator, der auch bei höherem Gewicht verlässlich bleibt – all das sind Lösungen, die das STOLLE Sanitätshaus bietet, wenn der Alltag schwerfällt. Das Team arbeitet mit viel Hingabe daran, Adipositas-Betroffene bestmöglich zu versorgen. Dies gelingt nicht nur mit Produkten von Herstellern wie AKS für Pflegebetten und Matratzen, Dietz für Rollatoren, Rollstühle und Gehhilfen sowie Ergoflix für faltbare E-Rollstühle, sondern auch mit geschultem Personal. ­Birgit Wendt aus der Lankower Filiale wurde direkt vom Hersteller Dietz zur Adipositas-Beraterin weitergebildet. Sie kennt nicht nur die Produkte, sondern auch die Unsicherheiten vieler Betroffener. „Wir sind auch für die Angehörigen der Betroffenen meist erste Ansprechpartner“, sagt sie. Oft braucht die Versorgung der Patienten mehr als eine Maßanfertigung. Sie braucht Wissen, Einfühlungsvermögen und Mut zur Sichtbarkeit. „Wir wollen das Thema endlich aus der Tabuzone holen“, erklärt Mathias Meier, Standortleiter Schwerin-Süd bei STOLLE.
Wie hilfreich all das ist, weiß Anne Voege (Foto). „Die Hilfsmittel sind wirklich eine große Erleichterung. Ohne den Duschstuhl wäre Körperpflege für mich kaum machbar – vor allem, wenn es ­darum geht, an die Füße zu kommen“, so die 44-Jährige.
Noch immer wissen viele nicht, dass es spezielle Hilfsmittel gibt. Dabei reicht das Spektrum vom Duschstuhl bis zum Schwerlastbett, vom Toilettenaufsatz bis zur Aufstehhilfe. Auf Wunsch kommen die ­STOLLE-Mitarbeiter auch zum Hausbesuch – diskret, persönlich und mit viel Zeit. „Es gibt viele Wege, das Leben leichter zu machen“, sagt Mathias Meier. Diese Wege möchte das Sanitätshaus mit der neu anlaufenden Kampagne „Mehr Du – mehr Leben“ zeigen – kompetent, diskret und mit viel Herz.

 

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