Hauspost März 2026
Sicher mobil bleiben
Mobilität entscheidet im Alltag über Sicherheit und Selbstständigkeit. In der STOLLE-Filiale Lankow steht genau das im Mittelpunkt: Beim Rehaaktionstag am 10. März von 9 bis 15 Uhr stehen Rollatoren und Alltagshilfen im Fokus, inklusive persönlichem Check-up, Beratung und Rabatt.
Lankow • Wenn die Tage länger werden und Wege wieder öfter nach draußen führen, rückt die Frage nach sicherer Mobilität in den Mittelpunkt. Genau hier setzt der beliebte und immer wieder gern angenommene Rehaaktionstag beim STOLLE Sanitätshaus in Lankow an. Am 10. März zwischen 9 und 15 Uhr lädt die Filiale zu einem umfassenden Check für Rollator und Co. ein. „Lankow ist in diesem Jahr ganz bewusst der einzige Standort mit diesem Aktionstag“, sagt Außendienstmitarbeiter Bernd Naasner. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass die Filiale für viele Kunden ein fester Anlaufpunkt ist. „Die Gespräche vor Ort sind intensiv, persönlich und geprägt von Interesse an alltagstauglichen Lösungen.“ Auch dieses Mal ist der Experte als Ansprechpartner vor Ort. Er bringt Erfahrung mit, nimmt sich Zeit für Fragen und gibt Hinweise, wie Hilfsmittel optimal genutzt werden können.
Im Mittelpunkt steht vor allem wieder der praktische Check-up: Bernd Naasner prüft Rollatoren, kontrolliert Einstellungen und nimmt bei Bedarf Anpassungen vor. Kleine Handgriffe können dabei einen großen Unterschied machen – für mehr Sicherheit, Komfort und Freude an Bewegung.
Außerdem gilt in der gesamten Woche rund um den Aktionstag in allen Schweriner Filialen Rabatt von 20 Prozent auf alle Rollatoren und Gehstöcke. Damit verbindet STOLLE fachliche Beratung mit einem handfesten Vorteil für alle, die über eine Neuanschaffung nachdenken oder ein Modell wechseln möchten.
Der Rehaaktionstag in Lankow zeigt, wie wichtig persönliche Beratung gerade im Bereich der Mobilität ist. Statt schneller Lösungen steht der individuelle Bedarf im Fokus. So entsteht ein Angebot, das Vertrauen schafft und den Frühling ein Stück beweglicher macht.
maxpress/ml
Endlich wieder Greifen
Lewenberg • Dass Liza Harms heute wieder stehen und gehen kann, wirkt fast wie ein Wunder. Vor drei Jahren erlitt die heute 29-Jährige einen Schlaganfall, der die Pferdefreundin und aktive Handwerkerin aus dem bisherigen Leben riss. Seitdem ist sie rechtsseitig gelähmt. Zahlreiche Therapien und Reha-Maßnahmen haben Liza Harms Schritt für Schritt zurück ins Leben gebracht. Der Lebensmut ist zurück. Auch wenn ihr das Sprechen noch schwerfällt, verfolgt sie ein klares Ziel: Sie möchte eines Tages wieder in ihrem erlernten Beruf arbeiten. Vor dem Schlaganfall war sie als Fußbodenlegerin tätig.
Seit rund einem Vierteljahr unterstützt sie dabei die MyoPro®-Orthese von Myomo. Die Orthese wird am gelähmten Arm angelegt und arbeitet mit den Muskelimpulsen der Patientin selbst: Versucht sie, ihre Hand zu bewegen, erkennt das System die Signale und unterstützt die gewünschte Bewegung. „Sie ermöglicht das Öffnen und Schließen der Hand, hilft beim Greifen sowie beim Strecken und Beugen des Unterarms“, erklärt Therapeut Sven Gaatz vom Neuroorthopädischen Zentrum. Das NOZ befindet sich im selben Gebäude wie das STOLLE Sanitätshaus, das für diese spezielle Orthese zertifiziert ist.
Sven Gaatz begleitet Liza Harms therapeutisch auf ihrem Weg zurück in einen selbstständigeren Alltag. Noch gelingen nicht alle Bewegungen auf Anhieb, Übung und Anleitung sind weiterhin gefragt. „Was früher selbstverständlich war, ist heute etwas ganz Besonderes“, erzählt die junge Frau. „Ich kann mir wieder selbst Essen zubereiten und mir nach drei Jahren erstmals wieder allein ein Brötchen aufschneiden.“ Diese Erfolge geben Liza Harms ein Stück neue Selbstständigkeit und spürbare Lebensqualität zurück. Die Orthese schenkt der jungen Frau Zuversicht für alles, was noch kommt. „Liza ist auf einem sehr guten Weg“, bestätigt auch Sven Gaatz.
