Hauspost August 2026

01.08.2026
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Schulstart auf gutem Fuß

Mit dem Schulstart verändert sich der Alltag vieler Kinder. Lange Tage in Schuhen, mehr Bewegung und ein schwerer Ranzen stellen die Füße vor neue Aufgaben. STOLLE begleitet Familien bei Bedarf mit moderner Analyse und individuell angepassten Einlagen.

Schwerin • Babys und Kleinkinder erkunden ihre Welt oft barfuß. Dadurch kräftigen sie Muskeln, Sehnen und Bänder ganz natürlich. Mit dem Wechsel in die Grundschule verändert sich der Alltag jedoch deutlich. Die Füße verbringen viele Stunden in Schuhen, tragen zusätzlich das Gewicht des Schulranzens und müssen den Körper sicher durch den Tag führen. Gerade in dieser Entwicklungsphase lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Fußgesundheit.

Plattfüße und der sogenannte kindliche Knick-Senkfuß korrigieren sich während des Wachstums häufig von selbst. Klagt ein Kind jedoch über Schmerzen oder erkennt der Kinderarzt oder Orthopäde eine behandlungsbedürftige Fehlstellung, können individuell angepasste Einlagen die Therapie sinnvoll ergänzen.

Im STOLLE Sanitätshaus betrachten die Fachkräfte dann nicht nur einzelne Symptome, sondern analysieren den gesamten Bewegungsablauf. „Kinder profitieren von einer ganzheitlichen Betrachtung. Entscheidend ist nicht nur der Fuß, sondern die gesamte Körperhaltung“, erklärt Orthopädiemechaniker Bert Geißler.

Die Füße des Kindes werden abgetastet und es erfolgt eine videobasierte Ganganalyse. So lässt sich genau erkennen, wie sich das Kind bewegt und an welchen Stellen Unterstützung sinnvoll ist. Ergänzend entsteht ein digitaler Scan des Fußes. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Versorgung – so zum Beispiel auch für individuell gefertigte Einlagen. Standardlösungen gibt es nicht. Die Einlagen unterstützen die natürliche Entwicklung und bieten gleichzeitig ausreichend Bewegungsfreiheit. Gerade während des Wachstums spielt die Passform eine wichtige Rolle. Deshalb kontrolliert das STOLLE-Team regelmäßig, ob die Versorgung noch optimal sitzt. Gemeinsam mit Bewegung, der richtigen Schuhwahl und Barfußlaufen können so gute Voraussetzungen für gesunde Kinderfüße geschaffen werden.

Termine für die Kinderfußberatung und die Ganganalyse gibt es telefonisch unter (0385) 590 96-0 oder direkt bei Bert Geißler unter der 01511 132 56 75.

maxpress/ml
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Mehr als nur ein Gefährt

Mit seinem E-Scooter hat Erhard Lehrke ein Stück Freiheit zurückgewonnen. Der 93-Jährige erledigt Einkäufe wieder selbst und genießt die kleinen Touren durch Wismar.

Schwerin/Wismar • Mit 93 Jahren ist Erhard Lehrke dank seines E-Scooters wieder mobiler. Der hauspost hat der Wismarer erzählt, warum das kleine Fahrzeug seinen Alltag verändert hat.

hauspost: Herr Lehrke, Sie sind Ihr Leben lang mobil gewesen. Wie schwer war der Moment, als das Autofahren nicht mehr möglich war?
Erhard Lehrke: Das war schon ein großer Einschnitt. Ich war immer unterwegs und habe mein Leben lang gearbeitet. Als Schmied und später als Leiter der Fischereiwerft bei der Genossenschaft in Wismar war ich immer in Bewegung. Vor vielen Jahren hatte ich dann einen schweren Unfall. Mein Bein war zertrümmert und später kam ein schwaches Herz dazu. Ja, und so wurden die Wege im Alltag immer schwieriger.

hauspost: Wie kam der E-Scooter in Ihr Leben?
Erhard Lehrke: Meine Tochter hatte die Idee. Sie hat sich darum gekümmert und den E-Scooter über das STOLLE Sanitätshaus besorgt. Sie hat mir damit wirklich sehr geholfen. Auf einmal komme ich wieder überall hin – zum Supermarkt, direkt an die Kasse, zum Bäcker oder an den Hafen zum Schnacken mit den Fischern.

hauspost: Was bedeutet diese neue Mobilität für Sie?
Erhard Lehrke: Sehr viel. Ich bin wieder selbstständiger. Der Scooter hat einen Einkaufskorb und eine Halterung für meinen Handstock. Am Ende ist es für alle eine große Erleichterung und wir fragen uns manchmal, warum wir das nicht schon früher gemacht haben.

hauspost: Wie kommen Sie mit dem Scooter im Alltag zurecht?
Erhard Lehrke: Sehr gut. Die Batterie reicht ungefähr 30 Kilometer. So weit fahre ich aber gar nicht. Es ist trotzdem schön zu wissen, dass ich könnte. Mein Modell fährt fünf km/h. Damit darf ich auf dem Gehweg fahren und auch in Geschäfte hinein. Wer schneller unterwegs sein möchte, kann ein Modell mit 15 Stundenkilometern wählen. Dafür muss allerdings zugezahlt werden. Außerdem braucht der Scooter dann ein Versicherungskennzeichen und gehört auf den Radweg. Mir reichen die fünf km/h völlig aus.

hauspost: Zuletzt mussten Sie wieder eine Pause einlegen. Worauf freuen Sie sich jetzt?
Erhard Lehrke: Ich war gerade sieben Wochen im Krankenhaus. Jetzt freue ich mich einfach darauf, wieder auf meinen Scooter zu steigen. Der gibt mir ein Stück Alltag zurück.

maxpress/ml
 

 

Aktionstage zu Gonarthrose

Schwerin • Der Gelenkverschleiß im Knie - medizinisch: Gonarthrose - sorgt für steigenden Druck auf das Gelenk und die darunterliegenden Knochen. Der Knorpelschaden führt zu Schmerzen und Schonhaltungen. Orthesen können helfen, die Beschwerden erheblich zu mindern. Aus diesem Grund haben Interessierte die Möglichkeit, bei den Aktionstagen im September und Oktober Orthesen der Firma Bauerfeind auszuprobieren und etwas über Maßnahmen zur sofortigen Schmerzlinderung zu erfahren.

  • Filiale Gusanum (Ärztehaus Gusanum): 17. September
  • Filiale Medisanum (Schwerin-Nordstadt): 26. Oktober
  • Filiale Hamburger Allee (Schwerin-Dreesch): 29. Oktober

Anmeldungen sind unter (0385) 590 96 60 oder per E-Mail an event-sn@stolle-ot.de möglich.

maxpress/ml
 

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