Therapieaufbau
Obwohl der MBT aussieht wie ein Schuh, kann man ihn nicht einfach anziehen und losmarschieren.
Damit sich ein spürbarer und schneller Therapieerfolg einstellt und das gesamte Potenzial des MBT ausgeschöpft werden kann,
ist es notwendig, sich auf ein völlig neues, aktives Bewegungsmuster einzulassen. Dies ist zunächst ungewohnt.
Erst Schritt für Schritt und später in immer längeren Intervallen gewinnt man Vertrauen zum MBT.
Der MBT kommt - der Schmerz geht
Da der menschliche Fuß, der eigentlich dazu bestimmt ist, Unebenheiten auszugleichen,
in der heutigen Zeit jedoch nur noch ebene, glatte Böden betritt, werden viele notwendige Muskelpartien nicht mehr aktiviert und die Gelenke übermäßig belastet.
Es entstehen Muskeldysbalancen. Das heißt, es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen der muskulären Grob- und Feinkoordination, zu Ungunsten der Feinkoordination.
Die Folge: Rückenschmerzen, Achillessehnen-Entzündungen, Krampfadern, Fußgelenk- und Knieprobleme, sogar ganze Muskelgruppen verkümmern.
Durch die dreidimensionale Sohle wirkt ein eigentlich flacher, harter und ebener Untergrund plötzlich uneben.
Da der MBT den Fuß nicht stützt, dämpft oder führt, muss die Bein- und Fußmuskulatur bei jedem Schritt die konstruierte Unebenheit des Bodens ausgleichen,
Wichtige Muskelgruppen werden so aktiviert, der gesamte Bewegungsapparat gekräftigt und stabilisiert.
Durch die verstärkte Beanspruchung der Muskeln wird der Rückstrom des Blutes aus den Beinvenen forciert -Krampfadern können gar nicht mehr entstehen.
Der zur Balance notwendige, aufrechte Gang lässt das Becken automatisch nach vorne kippen (Verstärkung der funktionellen Beckenmechanik),
der ansonsten meist typischen Hohlkreuzhaltung wird dadurch vorgebeugt. Gleichzeitig wird die natürliche Wirbelsäulenhaltung durch den aktiveren Muskeleinsatz stabilisiert.
Die Rückenmuskulatur wird derart gekräftigt, dass Rückenschmerzen nicht mehr entstehen können.
Bestehende Rückenschmerzen werden dank des verstärkten muskulären Einsatzes auf diese Weise gelindert.
Diese Eigenschaften machen den MBT nicht nur therapeutisch, sondern auch präventiv wertvoll.
Das Fitnessstudio zum Anziehen
Die Qualitäten des MBT werden sich für den sportlich aktiven Menschen besonders schnell erschließen,
denn der „Anti-Schuh" ist eine optimale Ergänzung in fast jeder Sportart und für zahlreiche Sportgeräte.
Zwar sieht der MBT aus wie ein Sportschuh, besitzt jedoch nicht die Eigenschaften eines Schuhs, d.h. er stützt, führt und dämpft den Fuß nicht.
Dafür wird beim Tragen des MBT der gesamte Muskelapparat gedehnt, gekräftigt und verbessert wie bei einem Trainingsgerät.
Menschen mit Rücken-, Knie- und Hüftbeschwerden bringt der MBT wieder auf die Beine, und das ohne Zeitaufwand, medikamentöse oder chirurgische Eingriffe.
Der MBT unterstützt keineswegs ausschließlich die Profis - auch im Freizeitsportbereich ist er vielseitig einsetzbar.
Nach extremen Radtouren lockert der MBT die belasteten Muskeln, besonders im Rückenbereich.
Der Skifahrer bekommt sein Feingefühl in den zuvor eingeengten Sprunggelenken zurück und der Fußballer,
mit den typischen stark belasteten Beinen und Hüften, wird schnell die wohltuende muskel-entspannende Wirkung des MBT zu schätzen wissen.
Für zahlreiche professionelle Sportler ist der MBT bereits zu einem festen Bestandteil ihres Trainings geworden.
Der MBT im Sport
Jeder Sportler kann auf seine Art vom MBT profitieren. Das einzigartige, universell anwendbare Konzept des MBT macht es möglich.
Die sogenannte Masai BarfussTechnologie sorgt für eine ausgeglichene Muskulatur, verbessert den Laufstil, die Koordination und die Beweglichkeit.
Das Resultat: Sportler sind für Verletzungen weniger anfällig. Dies gilt für Radfahrer, Skifahrer, Fußballer, Tennisspieler, Ausdauersportler ebenso wie für Leichtathleten oder Skispringer etc.
Vor dem Sport fördert der MBT das Aufwärmen der Fußgelenke und des Skelettmuskelapparates. Gleichzeitig werden Koordination und Reaktion trainiert.
Dank seiner durchblutungsfördernden Wirkung werden Verspannungen im ganzen Körper spürbar gelöst.
Nach dem Sport sorgt der MBT für Entspannung pur: Die vom Sport stark belastete Muskulatur wird beim Auslaufen mit dem MBT gelockert.
Das Gehen im MBT
Nichts geht mehr seinen gewohnten Gang mit dem MBT, denn das Lauf¬und Körpergefühl im MBT sind völlig anders als in einem normalen Schuh.
Das einfache Gehen - sowohl im Sport als auch im Alltag - muss unter anderen Gesichtspunkten komplett neu erlernt werden.
Beim langsamen Gehen im MBT wird die Kippkante - also dort, wo die Sohle wieder beginnt - bzw. der Mittelfuß aktiv in den Boden gedrückt.
Generell sollte die Fersenaußenkante mehr belastet werden als die Innenkante.
Dabei wird das Bein mit der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur nach hinten gezogen.
Das hintere Bein wird dann reaktiv (wie bei einem Pendel) nach vorne geschwungen, ohne aktiven Muskeleinsatz.
Beendet wird der Schritt mit einem normalen physiologischen Abrollprozess, ohne verstärktes Abstoßen mit dem Ballen.
Grundsätzlich soll der Antrieb nicht aus der Hüfte oder Knien, sondern aus dem Fuß kommen.
Neu: Das Rolltraben
Der MBT hat sogar eine neue Sportart generiert: Das "Rolltraben".
Wer schon einmal am Strand barfuss gejoggt ist, weiß, wie anregend das Gefühl für Körper und letztendlich auch für den Geist ist.
Das gleiche Prinzip liegt dem Rolltraben zugrunde. Die neue Sportart basiert auf derselben Technik wie das Gehen im MBT.
Der Fuß setzt ebenfalls mit dem Mittelfuß auf. Der Bewegungsablauf ist vergleichbar mit dem schnellen Springen über wackelige Steine in einem Bach,
in vielen kurzen, abrollenden Schritten. Die Beine werden nach hinten gestreckt, ohne dabei zu versteifen.
Beim Rolltraben ist außerdem zu beachten, dass der Oberkörper aufrecht ist und die Zehen nicht nach oben gezogen werden.
Der Vorteil von Rolltraben ist: Es ist gelenk- und rückenschonender, der gesamte Körper wird besser durchblutet und der Kalorienverbrauch ist deutlich höher als beim Joggen oder Walken.
Viele Spitzensportler nutzen das Rolltraben zum Aufwärmen, zur schnellen Regeneration, zur Optimierung des Laufstils und zum Schnell-und Sprungkrafttraining.
Rolltraben ist zudem optimales Ausgleichstraining, da Muskeldysbalancen während des balancierenden Springens wieder ins Gleichgewicht kommen.
Wirkungsweise des MBT im Sport
Unser Körper wird mit den sogenannten Muskelschlingen aufrecht gehalten.
Beim Gehen im MBT werden diese Muskelschlingen ständig aktiv an- und entspannt.
Durch die vermehrte Muskelarbeit wird bei jedem Schritt im MBT der passive Bewegungsapparat (Bänder, Sehnen, Kapseln) des Körpers entlastet.
Aktives Gehen, wie es der MBT mit der speziellen Geh- und Lauftechnik bewirkt, führt zu deutlich weniger gelenkbelastenden Boden-Reaktionskräften,
die sonst beim normalen passiven Gehen mit dem harten Aufsetzen der Ferse auf flache Böden entstehen.
Aufgrund der Tatsache, dass die Fuß- und Beinmuskulatur im MBT mehr beansprucht werden, verbessern sich die koordinativen Fähigkeiten der Muskulatur.
Sportbedingte Muskeldysbalancen werden beim Tragen des MBT's ausgeglichen und das Verletzungsrisiko minimiert.
Die Strapazierfähigkeit der Muskulatur und Bänder wächst.