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Rückengesundheit
Medizin
2 Rückenmuskulatur
Die Beweglichkeit des Rückens wird weiterhin gewährleistet durch unterschiedliche Rückenmuskeln:
Die tiefen Rückenmuskeln
Die tiefen Rückenmuskeln sind von außen nicht zu sehen, da sie in der Tiefe des Rückens direkt an der Wirbelsäule liegen. Diese Muskeln bilden ein Gegengewicht zur Schwerkraft.
Die Wirbelsäule liegt nicht in der Mitte des menschlichen Körpers, sondern weit hinten. So entsteht ein Ungleichgewicht. Ohne die tiefen Rückenmuskeln würde der Körper
durch das Gewicht von Eingeweiden, Bauch und Brust durch die natürliche Schwerkraft
nach vorne fallen. Durch das komplexe Geflecht aus tiefer Rückenmuskulatur kann der Körper sich normalerweise mühelos aufrichten.
Die oberflächlichen Rückenmuskeln
Zu den oberflächlichen Rückenmuskeln gehören die Muskeln, die Rücken und Arme miteinander verbinden, die Schulterblätter bewegen und stabilisieren. Weiterhin rechnen Muskeln dazu, die die Rippen beim Ein- und Ausatmen heben und senken.
Die Bauchmuskulatur
Auch die Bauchmuskulatur hat eine wichtige Bedeutung für den Rücken. Sie wirkt z. T. unterstützend, andererseits aber auch als Gegenspieler der Rückenmuskulatur.
Erst durch das Zusammenwirken von natürlicher Schwerkraft und der Spannung von Rücken- und Bauchmuskulatur ist eine aufrechte Körperhaltung möglich.
Die Bauchpresse - wichtige Entlastung für die Bandscheiben
Die Bauchmuskulatur bietet beim Heben schwerer Gewichte eine wichtige Hilfe. Beim Hebevorgang erhöht sich durch tiefes Einatmen die Spannung der Bauchmuskulatur, wodurch der Druck in Bauch- und Brusthöhle steigt.
Der Druck, den die Bandscheiben tragen müssen, sinkt dabei um ca. 35-40%. Damit wird der Rücken deutlich entlastet. Dieser Mechanismus hat auch eine wichtige Funktion beim Stuhlgang und bei den Presswehen bei einer Geburt. Man nennt diesen Mechanismus Bauchpresse.
Daher wichtig: Wenn Sie schwere Teile heben, gehen Sie in die Knie und beugen Sie niemals den Rücken!
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